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Europaprojekttage

Bericht über die jüngste Veranstaltung unserer Reihe der »Deutsch-Ungarischen Europaprojekttage«. Wir waren im Oktober/November 2019 mit 30 Teilnehmenden in Naumburg an der Saale.

Programm

Unsere Europaprojekttage folgen einer dreiteiligen Struktur. Chronologisch arbeiten wir uns von der Vergangenheit, über aktuelle Themen zum Entwurf von Zukunftsvisionen vor. Das Konzept macht Anleihen bei der Zukunftswerkstatt (Robert Jungk) und kommt aus der Tradition der SchulBrücke, einem internationalen Jugendprojekt der Deutschen Nationalstiftung unter Leitung von Dr. Frithjof Reinhardt. Im Rahmen unserer ProjektendeteinintensiverAustauschdurch gemeinsames Arbeiten statt, doch dabei liegt für uns der Fokus auf einem guten Prozess, statt der Fixierung eines möglichst präsentablen Arbeitsergebnisses. Fest zum Programm gehört auch ein Internationales Buffet, zu welchem die Teilnehmenden Spezialitäten mitbringen. Jedes Jahr gibt es einen thematischen Ausgangspunkt.

In der Vergangenheit gab es mit »Weimar als Lernort« und »Die Bauhaus-Bewegung« stärker historische Oberthemen. In diesem Jahr lag ein Fokus auf dem Umgang mit (neuen) Medien, ihrer Herkunft und Verwendung. Einen Einstieg bot das Jahr 1919 – ein Jahr der Veränderungen, der Neuerungen und des Aufbruchs. Die Entwicklung und Verbreitung von (neuen) Medien in der Zeit der WeimarerRepublik, der Zeit des Bauhauses wurde gemeinsam thematisiert. Parallelen zu unserer Zeit schlugen der Bogen zur Lebenswelt der Teilnehmenden.

Womit sich die Teilnehmenden genau beschäftigen wollen, wird im Rahmen einer Themen ndung bestimmt. Dabei kommt jeder zu Wort und kann eigene Idee einbringen. Nachfolgend entstehen die Arbeitsgruppen rund um

eins der vorgeschlagenen Themen. Dieser Prozess ließ 5 Gruppen entstehen, die sich zu unterschiedlichen Themen austauschten und arbeiteten. Die Teilnehmenden brachten ihre Themen am ende einer ersten Phase zu Papier und machten sie so im Plenum diskutierbar. Mit einer Vision für eine bessere Zukunft machten sie sich Gedanken, wie positive Bewegung in ihremThema statt nden könnte.

Erstmalig fanden die Europaprojekttage nicht direkt in Weimar, sondern in Naumburg an der Saale statt. Eine Exkursion ermöglichte jedoch die inhaltliche Einbindung des Bauhaus Museums oder das Hauses der Weimarer Republik. Nachfolgend steht ein Überblick über die Themengruppen.

Partner & Förderer

Der Alumniverein der SchulBrücken ist ein gemeinnütziger Verein junger Menschen aus Europa, die sich gemeinsam für Austausch und Begegnung engagieren.

Der Verein organisiert die Europaprojekttage mit Deutschen und Ungarn nun zum dritten Mal und steckt dabei viel Engagement und indiviuelle Zeit der einzelnen Beteiligten in die Veranstaltung. Gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen und deren engagierten Lehrer*innen wird so der strukturelle Rahmen für die Veranstaltung geschaffen. Es gibt vom ersten Programmentwurf, über dieUnterkunft, Verp egungund Anreise, bishin zu Detailabsprachen vor Ort einiges zu tun. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Allen bedanken, die dazu ihren Beitrag geleistet haben.

Ein ganz besonderer Dank gilt jenen, die durch Ihre Förderungen eine Umsetzung unseres Projektes überhaupt ermöglicht haben, denn nebenden bescheidenen nanziellenMöglichkeiten, die wir als kleiner Verein haben, können wir für Veranstaltungen zunächst nur mit Beiträgen unserer Teilnehmenden rechnen. Deren Betrag wollen wir nach Möglichkeit gering halten, da es uns ein großes Anliegen ist, die Möglichkeit zur Teilnahme an Bildung und Begegnung nicht allein von der eigenen Zahlkraft abhängig zu machen. Inbesondere junge Menschen sollten – unabhängig von ihrem sozio-ökonomischen Hintergrund – an unseren Projekten teilnehmen können.

Die diesjähre Veranstaltung wurde maßgeblich durch Förderer unterstützt. Einerseits durch die Bethlen Gábor Stiftung und das

Ministerpräsidialamt für Kirchen- und Nationalitäten- angelegenheiten, sowie den Schwabenberger Traditionsverein aus Budapest, der die Antragsstellung übernommen und eine Kooperation mit uns vereinbart hat. Anderseits durch die Deutsche Nationalstiftung, welche die Urheberin und Förderin unseres Herfkunft- projektes »SchulBrücke« ist.

Wir bedanken uns nicht nur im Namen des Vereins, sondern auch stellvertretend für die Teilnehmenden und ihre Schulen für die Unterstützung.